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Abschlussbericht 1. Mannschaft 2009/10

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Die Saison 2009/10 ist beendet und wir haben es nach schwachem Start nicht mehr geschafft aufzusteigen. Dennoch war es eine sehr gute Saison. Wir konnten erneut auf eine "beneidenswert konstante Aufstellung" (Stefan Haas auf der KSF-Homepage) zurückgreifen und vermieden auch deshalb jegliche Niederlage. Es bleibt nun noch zu analysieren was man nächste Saison vielleicht besser machen könnte und dazu habe ich wie gewohnt eine kleine Statistik der Einzelspieler erstellt. Es kamen insgesamt 10 Spieler zum Einsatz, zwei davon nur einmal.

Name

Punktzahl

Einsätze

DWZ-Leistung

alte DWZ

Hirschberg, Valerian

5

8

2208

2133

Zeier, Klaus

7,5

9

2304

2087

Zeier, Robert

6,5

9

2168

2054

Ewald, Peter

4,5

9

1976

1981

Giacomelli, Bernd

6

9

2057

1969

Lutz, Jürgen

4

9

1824

1941

Köster, Peter

7

9

2045

1988

Gassner, Michael

3,5

8

1704

2023

Ripp, Dirk

1

1

-

1909

Fischbach, Gerald

0,5

1

-

1863

Wenn man diese Statistik betrachtet, so fallen einem zuerst die sehr starken Leistungen an den ersten drei Brettern auf. Der Captain ging mit gutem Beispiel voran, aber Valerian und Robert standen dem in nichts nach. Bei Robert ist noch zu erwähnen, dass er trotz 6 Schwarz-Partien als einziger Spieler keine Niederlage hinnehmen musste. Peter Ewald spielte nicht seine beste Saison, war aber noch voll in der Erwartung. Bernd konnte nach durchwachsenem Start den Turbo zünden und mit 5 Siegen in Folge ein sehr gutes Gesamtergebnis sicher stellen. Jürgen hatte immer wieder Probleme gute Stellungen zu verwerten und blieb so leider etwas hinter den Erwartungen zurück. Peter Köster überspielte seine Gegner reihenweise und hat damit seine DWZ wohl wieder über 2000 gelüpft, Gratulation dazu. Für Michael war es eine völlig verkorkste Saison, eine Menge weggeworfene Punkte und viele Konzentrationsfehler summierten sich zu einem für seine Verhältnisse sehr enttäuschenden Ergebnis. Dirk und Gerald kamen zu je einem Einsatz mit Schwarz und spielten dabei beide sehr solide. Während Dirk im für ihn üblichen Stil gewinnen konnte, holte Gerald gegen einen ebenbürtigen Gegner ein sicheres Remis.

Es gilt nun die Form der zahlreichen Leistungsträger zu konservieren und die wenigen, die etwas abfielen, wieder in Form zu bringen, um dann nächste Saison einen erfolgreichen nächsten Anlauf in Richtung Verbandsliga zu nehmen. Dabei werden wir statt auf Birkenfeld (nochmals Gratulation zum Aufstieg), KSF 3 und Jöhlingen auf Pforzheim, Neureut und Forst treffen, was die Liga meiner Meinung nach noch stärker machen wird. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir es packen!

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. Mai 2010 um 23:17 Uhr
 

KSF 3 - Pfinztal

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Am letzten Spieltag ging es für uns zur praktisch schon abgestiegenen dritten Mannschaft der KSF. Trotz einer ordentlichen Aufstellung ihrerseits waren wir klarer Favorit. Ehrlich gesagt rechnete ich im Vorfeld mit einer glatten Angelegenheit.

Aber unsere Gegner wollten sich nicht ohne Kampf geschlagen geben. Nach einem schnellen Remis bei Peter Ewald (4) in einer verschachtelten Königsindischstellung, gingen die Karlsruher sogar in Führung. Jürgen Lutz (6) hatte in der Eröffnung eigentlich eine vielversprechend aussehende Stellung, überzog dann wohl etwas und stand bald vor einem Scherbenhaufen mit Minusfigur. Bei diesem Zwischenstand blieb es lange, wobei auch die meisten anderen Partien alles andere als klar waren. Nur Valerian Hirschberg (1) mit Mehrbauer und überlegener Stellung und Robert Zeier (3) mit positionell sehr schöner Stellung konnten klare Vorteile vermelden. Mein Gegner tauschte fleißig alles vom Brett und so hatte ich mit Schwarz zwar nie ernsthafte Probleme, aber meine Gewinnchancen waren quasi auch nicht vorhanden. Bernd Giacomellis (5) Stellung gefiel mir anfangs sehr gut, aber nachdem die gegnerischen Läufer sich befreien konnten, war eher Bernd derjenige, der Vorsicht walten lassen musste. Auch Peter Kösters (7) Stellung schien mir zuerst ganz gut, was sich aber nach völliger Verbarrikadierung fast aller Linien in Luft auflöste. Da der Gegner die einzige offene a-Linie unter Kontrolle hatte, war auch hier eher der Gegner auf der besseren Seite, wobei es sich wohl nur um einen theoretischen Vorteil handelte, der bei aufmerksamem Spiel keine Rolle spielen sollte. Michael Gassner (8) hatte sich mit Schwarz solide aufgebaut und nachdem aus meiner Sicht die Partie lange Zeit die Remisbreite nicht verlassen hatte, schien er die Initiative zu übernehmen. Doch es gelang seinem Gegner trotz knapper Zeit in ein ausgeglichenes Endspiel zu entkommen, in dem Michael zu allem Überfluß gleich einen essentiellen Bauern einstellte.

Nachdem Valerian seinen Vorteil weiter ausgebaut und schließlich im Turmendspiel verwertet hatte, gab es eine weitere erfreuliche Nachricht. Bernd war es gelungen in einem wohl völlig ausgeglichenen Endspiel mit sehr wenig Material seinen Gegner zu überlisten und entscheidend Material zu gewinnen, sodass es nach Michaels Aufgabe 2,5:2,5 stand. Ich hatte in der Zwischenzeit in einem total ausgeglichenen Damenendspiel Remis abgelehnt, weil ich mir nicht sicher war, ob nicht noch ein ganzer Punkt benötigt werden würde. Mein Gegenüber stellte sich etwas unglücklich auf und bemerkte gerade noch rechtzeitig meine Absicht ihn mit Dame und König zwischen seinen Bauern matt zu setzen. Danach stand er aber sehr passiv was ich nutzen konnte, um mit meinem König immer tiefer ins gegnerische Lager vorzudringen. Währenddessen war Robert dabei seine Gewinnstellung zu verwerten und Peter Köster stand weiter auf Remis. Nachdem es Robert gelungen war zuerst einen Bauern und dann noch eine Figur zu gewinnen und auch schon zwei seiner Bauern kurz vor der Umwandlung standen, hatte sein Gegner ein Einsehen und gab auf. Daraufhin meinte der zuschauende Stefan Haas zu meinem Gegner ich wäre auch mit Remis zufrieden, da das ja den Mannschaftssieg gesichert hätte, ich war aber anderer Meinung. Denn ich stand in der Zwischenzeit im Damenendspiel trotz gleichen Materials völlig auf Gewinn, weshalb ich auch nach der Punkteteilung bei Peter weiter auf Sieg spielte und nach fast 6 Stunden Spielzeit schließlich den ganzen Punkt einsammeln konnte.

Leider blieb dieser Sieg wie erwartet nutzlos, da Birkenfeld Waldbronn besiegte. Wir hatten schon im Vorfeld gehört, dass Waldbronn wohl ersatzgeschwächt antreten würde und in Anbetracht der Aufstiegschancen ihrer zweiten Mannschaft, hatte ich mir auch schon gedacht, dass sie eventuell nicht vollzählig antreten würden. Aber die Aufstellung, die sie dann aufboten, übertraf selbst meine schlimmsten Befürchtungen, 5 Mann mit einem DWZ-Schnitt von nicht mal 1800. Dennoch will ich Birkenfeld ausdrücklich zum Aufstieg gratulieren. Sie haben aus meiner Sicht zwar nicht die besten Einzelspieler, aber sie haben es mit einigen hervorragenden Mannschaftsleistungen und unbändigem Kampfgeist geschafft, die größte Konstanz an den Tag zu legen. Was sie insbesondere gegen uns als sie eigentlich hoffnungslos hinten lagen oder gegen KSF 2 gegen die sie dank hervorragender Vorbereitung keine einzige Partie abgaben geleistet haben, ist außerordentlich. Ich wünsche ihnen viel Erfolg und in Anbetracht der extrem starken Verbandsliga Nord vor allem viel Spaß eine Klasse höher. Was uns angeht, so haben wir eine sehr starke Saison gespielt, aber uns leider zu Saisonbeginn ein Mannschaftsremis zu viel geleistet, was wir später nicht mehr ausgleichen konnten. Dennoch bin ich mit der Mannschaftsleistung insgesamt und der Ausbeute einiger Leistungsträger im Besonderen sehr zufrieden. Auf ein Neues nächste Saison!

KSF 3 - Pfinztal 3:5

Wiesner - Hirschberg 0:1
Klingenberg - Zeier, K. 0:1
Tepper - Zeier, R. 0:1
Juszczak - Ewald 0,5
Wermuth - Giacomelli 0:1
Shahisavandi - Lutz 1:0
Dege - Köster 0,5
Pfatteicher - Gassner 1:0

 

Aufstieg 3. Mannschaft

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wir sind aufgestiegen

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. April 2010 um 18:38 Uhr
 

Pfinztal III vs Karlsdorf II - Kampf um den Aufstieg

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Vorbemerkung: Die ersten vier Mannschaften der Kreisklasse B1 hatte alle noch Aufstiegshoffnung. Odenheim spielte gegen Zeutern, also 1. gegen 2., wir spielten gegen Karlsdorf, also 3. gegen 4. Es ging um 2 Aufstiegsplätze.

Leider konnten wir zum Finale nicht in Bestbesetzung antreten. So mussten wir an Brett 8 einen Jugendlichen aus der 4. Mannschaft einsetzen. Viele potenzielle Ersatzspieler hatten keine Zeit.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. April 2010 um 13:45 Uhr Weiterlesen...
 


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