Schwerer Einstand in die Saison 2026/27

Schwerer Einstand in die Saison 2026/27

Trotz des verhältnismäßig spät angesetzten ersten Spieltags der neuen Saison am 18.10., mussten einige Ausfälle kompensiert werden, was uns für die dritte Mannschaft leider nicht gelungen ist.

SV Pfinztal – SC Untergrombach 3: 4:4

Ein kurzfristiger Ausfall unseres dritten Brettes änderte noch einmal die Brettreihenfolge der meisten Spieler. Auf dem Papier und auf den Brettern kam so ein sehr ausgeglichener Mannschaftskampf zustande. Mehr zu diesem Kampf kann unten nachgelesen werden.

SV Pfinztal 2 – SK Blankenloch: 1,5:6,5

Nach dem sensationellen Aufstieg der zweiten Mannschaft in der vergangenen Saison, erwartete die zweite ein harter Einstieg in der Bezirksklasse. Immerhin waren die Gegner aus Blankenloch uns nicht unbekannt. So hatten wir in der Saison 24/25 schon mal das Vergnügen, welches leider auch nicht zu unseren Gunsten ausging. Lange Zeit konnte sich unsere Mannschaft an den Brettern gegen die starke Aufstellung der Gegner noch wehren, doch am Ende musste eine deutliche Niederlage hingenommen werden.

SV Pfinztal 3 – SF Forst 4: 1,5:2,5

Die dritte konnte nur mit zwei Spielern auswärts in Forst antreten und sicherte sich dabei noch fast das Mannschaftsremis mit 1,5 Punkten.

SV Pfinztal 4 – SK Ettlingen 7: 2,5:5,5

Ganz neu in der Aufstellung präsentierten sich in unserer Einsteigermannschaft Melissa und Almila. Trotz Unterzahl konnten wir dabei 2,5 aus 6 möglichen Punkten sichern. Ein sehr respektables Ergebnis, wenn man auf die Ergebnisse der letzten zwei Jahre schaut. Top-Scorer war dabei Aaron mit 1,5 Punkten aus zwei Partien.

Bericht zur 1. Mannschaft:

Über einen sehr langen Zeitraum blieben die meisten Bretter im Gleichgewicht, wobei das, wie gewohnt, über das Brett von David schwer einzuschätzen ist. Fast zeitgleich stellte dann leider Lars am 7. Brett taktisch eine Figur ein und der Gegner von Helmut am 8. Brett ebenfalls. Am 3. Brett spielte David mit seinem Gegner eine sehr scharfe Variante im Königsgambit. Für mich war die Stellung nicht zu überblicken, aber David fühlte sich sehr wohl (was sich auf seiner Uhr bemerkbar machte). Im Mittelspiel übersah er dann allerdings, dass eine Figur von ihm nicht mehr über ausreichend Fehler besaß, sodass er in eine Zugwiederholung einwilligen müsste: Remis.

Andrei am Spitzenbrett diskutierte die sizilianische Verteidigung, die sich scheinbar lange im Theorierahmen bewegte. Das ist auch nicht verwunderlich, da Andrei gegen ein sehr aufstrebendes Jugendtalent aus Untergrombach kämpfen musste. Irgendwann sah die Stellung deutlich angenehmer für den Gegner aus, doch Andrei schaffte es mit geschickten Zügen, die Stellung zusammenzuhalten und auch ein bisschen Gegenspiel zu erzeugen. Am Ende waren beide König leicht schwach und Andrei hatte eine Qualität abgegeben für zwei Bauern, doch zum Schluss wurde sich trotzdem auf ein Remis geeinigt.

Vassili am 6. Brett gab aus der Eröffnung heraus einen Bauern und dann sogar noch eine Qualität, was wohl objektiv ein Fehler war. Doch am Ende entwickelte sich mit dem übriggebliebenen Läuferpaar ein sehr gefährliches Gegenspiel und Vassili konnte die Partie komplett drehen und den einzigen vollen Punkt für uns erspielen.

Lars konnte sich am 7. Brett von dem Figurenverlust leider nicht mehr erhohlen und musste viele Züge später nach einem weiteren taktischen Einschlag aufgeben. Dahingegen schaffte es der Gegner vom 8. Brett sich noch in ein Dauerschach zu retten, nachdem Helmut mit der falschen Figur zurückschlug und somit die Deckung wichtiger Felder (zum Verhindern des Dauerschachs) vernachlässigte.

Alex gewann im Mittelspiel einen Bauern, aber Schwarz hatte genug Kompensation, sodass das Brett in einem Remis endete. Ralph und ich entwickelten im Laufe der Partie einen großen Vorteil, sowohl objektiv als auch sichtbar. Doch wir beide schafften es nicht diesen Vorteil aufrechtzuerhalten und so endeten auch diese letzten Bretter noch im Remis und damit auch der ganze Mannschaftskampf.

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