Mit 21 Teilnehmern an unserem ersten Fest in diesem Jahr sind dann doch noch einige meiner persönlichen Werbung gefolgt so dass unser Schach- und Partyraum gut gefüllt war. Mit Petra und Georg fehlten sogar noch zwei mögliche Gäste weil sie auf Wanderschaft waren. Und unser Helmut kommt jetzt nicht mehr wie früher in unseren Schachraum, dafür versorgte ihn unser treuer Begleiter Jürgen Saile mit Speisen.
Mit dem Geschwisterpaar Melissa als einzigem Mädchen und ihrem Bruder Aaron sowie den drei Jungs David, Liam und Noah Quentin waren immerhin auch fünf Jugendliche dabei. Johannes war eigentlich fest angekündigt, wurde aber von einer Fahrerin nicht rechtzeitig nach Hause gebracht. Ich hatte den Eindruck seine Mutter war noch trauriger darüber als ich.
Unser Vorstand stand nach seiner viermonatigen Auszeit in Griechenland selbst am Grill! Neben dem vielfältigen Fleischgut gab es auch Champignons am Spieß.
Auch die mitgebrachten Salat und Nachtische waren wieder lecker, für mich ist stets der echte Tzatziki ein Höhepunkt.
Unüblicherweise wurde schon am Anfang ein Brett auf den Tisch gepackt. Das war aber der erfreulichen Tatsache geschuldet, dass zwei Väter der beiden Schüler vom Bismarck Gymnasium uns mit ihrer Anwesenheit erfreuten und sogleich mal selbst gegeneinander spielten.
Um 20 Uhr waren dann alle gut gesättigt und mit Bernd noch ein starker Gegner für das folgende Turnier eingelaufen.
Es wurde in zwei Gruppen mit sieben bzw. acht Spielern ausgetragen bei einer Bedenkzeit von 5 Minuten + 3 Sekunden pro Zug. Und damit sogar ein neuer Teilnahme Rekord mit 14 einhalb Spielern erreicht. Bisher waren es aber auch schon 13 und 14 gewesen.
In der A-Gruppe setzten sich Bernd und Nico P. (unser neuer Stammgast am Mittwochabend ) vor Jürgen Saile durch.
In der B Gruppe waren auch drei Jugendliche dabei, so dass ich als ewiger Jugendleiter froh war, doch vorzeitig aus Berlin zurückgekommen zu sein. Hier hatte der ehemalige Söllinger Johann Gröning die Nase vorn, wobei ich zu meiner Entschuldigung sagen muss, dass mir mein nach Hause enteilter Partner null Punkte überlassen hatte. Den dritten Platz erreichte mit Gert Matzke, der mittwochs immer mit unserem Löffel einige Partien in seiner Wohnung austrägt, ein weiterer Senior.
Es war also ein rundherum gelungenes Fest, das allerdings mit Aufräumen um 22:30 Uhr ungewöhnlich früh beendet war.
Wir hoffen natürlich, dass die Teilnehmerzahl bei unserer Jahrzehnte alten traditionellen Weihnachtsfeier am 12.12. um 50% gesteigert werden kann. Mit unserem ehemaligen Spitzenbrett Andreas Kuglstatter gibt es allerdings schon eine Absage. Denn sein neuer Verein Brombach richtet am gleichen Tag eine Weihnachtsfeier aus. Unsere Idee hat sich also auch bei anderen Schachvereinen herumgesprochen!
Helmut M.