3. Spieltag, 3. Mannschaft

3. Mannschaft, 3. Spieltag am 02.12.18:  Freud und Leid - eng vereint !

Einerseits war es gut, dass nun überhaupt einmal eine Mannschaft mit 8 Spielerinnen zu uns nach Pfinztal kam. So konnte Cosima die erste Verbandsligapartie ihres Lebens absolvieren. Andererseits waren die Frauen und Mädels von KSF 7 bis auf das erste Brett (weil ihre Spitzenspielerin beim Fußball war!) zum Teil wesentlich spielstärker als wir.

So war ihr gegenüber eine Schülerin aus meiner Schach-AG in Friedrichstal, die schon länger beim KSF ist und bereits mehrere Jugendturniere mitgespielt hat. Da war es nicht verwunderlich, dass sie noch nicht den richtigen Biss hatte.

 

Gabriels Plan ging nach seinen Aussagen so lange gut, bis seine 1000erin einen unerwarteten Zug machte und er keine passende Antwort fand.

Sebastian war wie immer kampfesmutig, aber die 300 Punkte Unterschied konnte seine Gegenerin auch aufs Brett bringen, so dass ihn seine Mutter früher als sonst abholen konnte.

Vincent wollte wegen schulischer Belange nicht antreten. Da er aber trotzdem gekommen war, setzte er sich doch ans Brett, so dass unser Herr Löffel weiter seine Kaffeetassen und die laufenden Spiele beobachten konnte. Nur seine Konzentration reichte dieses Mal nicht aus, um zu punkten.

Lars hatte es mit der Mutter von Sebastians Gegenerin zu tun. Obwohl es nach der Eröffnung noch gut aussah, hat er das Unheil in Form einer Springergabel nicht auf sich zukommen sehn - unser Löffel konnte es gar nicht verstehen.

Am längsten Wiederstand von unseren Jugendlichen leistete Luca. Sein Gegenüber hat mit ihren 1272 DWZ-Punkten alle 3 Spiele gewonnen und zählt damit zu den 4 Besten der Top 10 der C-Klasse.

Unser Gert saß gegen die Vorsitzende der Schachjugend Badens und Nachwuchsmanagerin beim KSF wieder am längsten am Brett. Allerdings verlor er nach und nach einen Bauern bis er bei nur noch jeweils einem Springer drei davon weniger hatte. Da musste auch er sich geschlagen geben.

Und tatsächlich war ich der Einzige, der reelle Chancen auf einen Punktgewinn hatte. Nur weil ich das mögliche Läuferschach komplett vergessen hatte, dann aber 2 Züge später den Bauern zum Schlagen berührte als ich bemerken, dass dieser inzwischen gedeckt war. In der Verfassung bin ich im Grunde der nächste Spieler, der aus gesundheitlichen Gründen aussetzen müsste. Aber das wäre natürlich das falsche Signal - auch für mich!

Nur haben wir vorher nicht gewusst, dass die Zusammensetzung der  C-Klasse noch schlimmer als im letzten Jahr ist. So wie es sich jetzt herausstellt, wäre die Meldung einer D-Mannschaft und einer in der Einsteigerklasse mit jeweils 4 Spielern eine wesentlich spielergerechtere gewesen. Das lässt sich nun nicht mehr ändern und wir müssen die restlichen 6 Runden da durch.

Immerhin haben wir derzeit trotzdem mit unserem 6.Platz gerade noch zwei Mannschaften hinter uns gelassen.

Und die nächste Runde mit dem Rückspiel beim KSF ist ja erst nächstes Jahr und wir können uns erst einmal auf unsere schöne Weihnachtsfeier am Samstag, 15.12.18, Beginn 18 Uhr, freuen!