Am ersten Spieltag nach dem Abstieg in die Landesliga galt es in Bestbesetzung einen Konkurenten um den Aufstieg auszubremsen. Dies schien bei einem DWZ-Vorsprung von im Schnitt 70 Punkten auch durchaus realistisch.
Der Mannschaftskampf begann wie so oft mit einer extrem zeitaufwendigen und zweifelhaften Neuerfindung uralter Theorie von Robert Zeier (3). Ansonsten gab es aber keinerlei Grund zum Klagen und einige Zeit später stand Robert mit ein bisschen Hilfe seines Gegners wieder völlig in Ordnung und Michael Gassner (8) hatte zwei Zentrumsbauern mehr. Darüber hinaus hatten auch Peter Ewald (4), Bernd Giacomelli (5) und Jürgen Lutz (6) schon die zumindest angenehmeren Stellungen. Valerian Hirschberg (1) und Peter Köster (7) hatten mit Schwarz ziemlich mühelos ausgeglichen und bei mir am zweiten Brett war die Stellung ziemlich unklar.
Nach knapp drei Stunden gelang Michael der Führungstreffer und wenig später nahm Robert ein Remisangebot seines Gegners an, da er zwar schon recht angenehm stand aber wenig Zeit übrig hatte. Außerdem deutete zu dieser Zeit alles auf einen klaren Sieg für uns hin. Aber die Zeitnotphase meinte es nicht gut mit uns. Erst stellte Peter Köster wohl recht simpel eine Figur ein und musste aufgeben und dann fand Jürgen in zwischenzeitlich gewonnener Stellung nicht mehr die richtigen Züge und kam mit einem Minusbauern in einem schwierigen Endspiel raus. Zu allem Überfluß hatte ich in komplizierter Stellung des Gegners Möglichkeiten unterschätzt und so statt einem leichten Vorteil einen leichten Nachteil auf dem Brett. Da mein Gegner aber extrem wenig Zeit hatte, verschmähte ich das Remisangebot und brachte mich wenig später mit einem "Trick" selbst um. Da auch Jürgen nicht mehr lange Widerstand leistete, sah es trotz Bernds überzeugendem Sieg in einer aus meiner Sicht recht einseitigen Partie düster für uns aus.
Zwar stand Peter Ewald weiter so deutlich besser, dass der ganze Punkt hier in Reichweite schien, aber Valerian war irgendwie ein Bauer abhanden gekommen und das entstandene Endspiel mit gleichfarbigen Läufern gab nicht viel Anlass zur Hoffnung. Glücklicherweise fand sein Gegner in der entscheidenden Phase nicht den besten Plan und Valerian konnte mit einem geschickten Läuferopfer mit anschließendem Tausch aller gegnerischen Bauern das Remis sicher stellen. Da Peter inzwischen einiges an Material mehr hatte und dem gegnerischen Monarchen auf den Pelz rückte, war auch hier wenig später die Sache gegessen und wir hatten doch noch ein glückliches 4:4 erkämpft.
Mit diesem am Ende glücklichen Unentschieden haben wir einen klaren Fehlstart hingelegt und müssen in den nun folgenden Spielen unbedingt gewinnen, wollen wir weiter im Aufstiegsrennen mitmischen.
Pfinztal - Mühlacker 4:4
Hirschberg - Julisch 0,5
Zeier, K. - Rosenblum 0:1
Zeier, R. - Morlock 0,5
Ewald - Riewe 1:0
Giacomelli - Kaminski 1:0
Lutz - Musovic 0:1
Köster - Pekrul 0:1
Gassner - Schmälzle 1:0







