Schachvereinigung Pfinztal

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SV-Pfinztal e.V.

9. Spieltag VBR 09/2010

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KSF III
Pfinztal I 3.0
5.0
Pfinztal II Ettlingen II
3,0
5,0
Pfinztal III Karlsdorf II 4,0
4,0
uBu IV Pfinztal VI - +
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. April 2010 um 18:22 Uhr
 

Pfinztal - KSF 2

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Am vorletzten Spieltag kam es endlich zum Spitzenspiel zwischen den beiden Verbandsligaabsteigern der letzten Saison. Die Ausgangsposition für beide Mannschaften war einfach. Wir mussten gewinnen, wollten wir unsere theoretischen Aufstiegschancen wahren und KSF 2 musste gewinnen, um nicht vom Zweiten Birkenfeld überholt zu werden.

Die ersten aufregenden Momente des Kampfes gab es bei Robert Zeier (3), der in einem Theorieduell im Königsgambit seinen Gegner zuerst auf unbekanntes Terrain bringen konnte und dafür mit einer angenehmen Stellung belohnt wurde. Peter Ewald (4) schien als Weißer im Holländer ebenfalls etwas besser zu stehen, auch wenn sich materiell noch nichts getan hatte. Leider mussten wir sehr früh die erste Niederlage hinnehmen als Michael Gassner (8) etwas die Übersicht verlor und sich dann auch noch die Dame fangen ließ. Dafür hatte Valerian Hirschberg (1) im Sveshnikov Sizilianer eine Qualität gewonnen und ich stand im Franzosen positionell bereits klar besser. Bernd Giacomelli (5) hatte aus einem slawischen Damengambit einen Bauern mehr und die Kompensation des Gegners schien nicht wirklich ausreichend. Auch Jürgen Lutz (6) konnte nach unkonventioneller Eröffnung einen Mehrbauern sein Eigen nennen und Peter Köster (7) hatte in einem Sizilianer allerhand positionelle Vorteile auf seiner Seite.


Leider scheute Robert in komplizierter, aber schon deutlich besserer Stellung das Risiko und so kam es am Brett mit "150% Remiswahrscheinlichkeit" (Jürgen Lutz) doch noch zum erwarteten Ergebnis. Auch Peter Ewald entschied sich etwas übereilt ins Remis einzuwilligen. Valerians Gegner hatte mit einem Mehrbauern und ungleichfarbigen Läufern einige Kompensation für die Qualität, sodass die technische Gewinnführung enorm schwierig schien. Aber da wir an allen verbliebenen Brettern besser standen, machte ich mir keine großen Sorgen. Nachdem mein Gegner mein Figurenopfer verschmähte und lieber den Minusbauern mit weiterhin sehr schlechter Stellung in Kauf nahm, war der Rest eine Sache der Technik und wenig später konnte ich zum Ausgleich vollstrecken. Leider konnte Peter Kösters Gegner seine Stellung konsolidieren und doch noch einen halben Punkt retten, sodass sich ein Zwischenstand von 2,5:2,5 ergab.

Es verblieben noch 3 Partien. Bei Valerian war die Stellung unverändert gut, aber schwer zu gewinnnen. Bernd stand in der Zwischenzeit im Endspiel Turm, Läufer, Springer und Bauer gegen Turm und 4 Bauern klar auf Gewinn und Jürgen hatte 2 Bauern mehr aber eine etwas verknäuelte Figurenstellung. Wir konnten kurz darauf in Führung gehen als Bernds Gegner auch noch einzügig seinen Turm stehen ließ. Bei Jürgen gab es eine wilde Zeitnotschlacht in deren Verlauf der Vorteil einige Male wechselte und wir etwas in Gefahr gerieten den Mannschaftskampf doch nicht zu gewinnen. Aber nachdem sich der Rauch gelichtet hatte, stand Jürgen in einem Endspiel Springer und 3 Bauern gegen einen Turm klar auf Gewinn, was einige Züge später auch sein Gegner einsehen musste, wodurch unser Sieg gesichert war. Leider hatte Valerian im Bemühen auf Gewinn zu spielen den gegnerischen König zu seinen Bauern vordringen lassen und konnte nun den entstandenen Freibauern nur noch unter Turmopfer im Zaun halten, was ihn etwas unglücklich den ganzen Punkt kostete.

Mit diesem Sieg konnten wir zwar an KSF 2 vorbei  ziehen, da aber Birkenfeld seine Hausaufgaben gegen den Tabellenletzten aus Jöhlingen erledigt hat, stehen wir nun auf Platz 2 und müssen auf einen Ausrutscher der Birkenfelder gegen Waldbronn hoffen.

Pfinztal - KSF 2 4,5:3,5

Hirschberg - Müller 0:1
Zeier, K. - Arlt 1:0
Zeier, R. - Haas 0,5
Ewald - Spieker 0,5
Giacomelli - Zimmermann 1:0
Lutz - Khalil 1:0
Köster - Ehrler 0,5
Gassner - Cofman 0:1

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. April 2010 um 20:41 Uhr
 

Jöhlingen 3 - Pfinztal 3

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Heute mussten wir beim Tabellenfünften aus Jöhlingen ran.

Leider lief erstmal alles schief: Nachdem es schon im Vorfeld viele Absagen gab, war nur Vassili und Andreas klar, dass Spielbeginn schon um 9 Uhr war.

So mussten diese erstmal herumtelefonieren und konnten glücklicherweise noch alle rechtzeitig nach Jöhlingen lotsen. Einzig Günter Weiß kam nicht und so spielten wir zu siebt. Mit 20 Minuten weniger auf der Uhr spielten wir dann so:

 

1 Terzis

2 Gröning

3 Majewski

4 Liedhegener

5 Zind

6 Dunsche

7 Frey

8 Kampflos

 

Doch so schlecht wie es anfing, drohte es auch weiter zu gehen. Stefan an Brett 7 hatte schon nach einer halben Stunde

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 29. März 2010 um 06:39 Uhr Weiterlesen...
 

8.Spieltag

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Alle Mannschaften haben mit 4,5 gewonnen - auch nicht schlecht

Pfinztal I KSF II
4,5
3,5
Post I Pfinztal II
3,5
4,5
Jöhlingen III
Pfinztal III 3,5 4,5
Post III
Pfinztal IV
0,5 4,5
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. März 2010 um 14:51 Uhr
 

Pfinztal - Jöhlingen

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Am 7. Spieltag empfingen wir den bisher punktlosen Letzten aus Jöhlingen. Wollten wir unsere theoretischen Aufstiegschancen noch wahren, mussten wir gewinnen und ein paar Brettpunkte mehr als übliche würden auch nicht schaden. Dementsprechend motiviert ging unsere Bestbesetzung ans Werk.

Leider hielt diese Motivation bei Robert Zeier (3) nicht allzu lang und nach gerade mal einer guten Stunde und 7 Theoriezügen war die Punkteteilung offiziell. Ansonsten waren aber alle in Kampfeslaune. Valerian Hirschberg (1) hatte im angenommenen Damengambit weiter den Gambitbauern mehr und schien auch nicht bereit diesen wieder abzugeben. Ich hatte mal wieder einen Lb5+ Sizilianer, in dem nicht zu viel los war, aber ich etwas angenehmer stand. Peter Ewald (4) stand gegen Damenindisch mit einigem Raumvorteil bequem. Bernd Giacomelli (5) hatte sein altbewährtes Französisch auf dem Brett, musste sich aber einiger Angriffsbemühungen seines jungen Gegners erwehren. Jürgen Lutz (6) hatte einen Holländer auf dem Brett, der mir schon frühzeitig eher angenehm für Schwarz schien. Peter Köster (7) gelang es bereits im frühen Mittelspiel einen Bauern zu erobern, während Michael Gassner (8) auch schnell Vorteile vorweisen konnte.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 31. März 2010 um 05:57 Uhr Weiterlesen...
 


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